Sicher mit Tests und Vergleichen zum Ziel
Die private Krankenversicherung kann sich seit Anfang dieses Jahres wieder über mehr Zulauf freuen. Hintergrund: Die Bundesregierung hat zum Jahreswechsel 2010/2011 die dreijährige Wartefrist fallen lassen. Wer 2010 die JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) in Höhe von 49.950 Euro überschritten hat, kann also seit 1. Januar 2011 wechseln. Eine der großen Hürden in diesem Zusammenhang ist die Suche nach einer passenden Krankenversicherung.
Inzwischen ist die Tariflandschaft in der PKV so unübersichtlich, dass es selbst Experten nicht immer leicht fällt, den Überblick zu behalten. Als wechselwilliger Verbraucher sind die Schwierigkeiten noch höher. Ein möglicher Ansatzpunkt sind Testvergleiche – wie die PKV-Tests der Stiftung Warentest oder anderer Verbraucherorganisationen und Ratingagenturen. Hier werden regelmäßig die Tarife der PKV genauer unter die Lupe genommen.
Testurteile: Objektiv und unabhängig?
Es bleibt allerdings eine große Frage im Raum stehen: Wie zuverlässig sind die Bewertungen? Jeder Verbraucher sollte sich diese Frage stellen. Nicht immer ist eine ausreichende Unabhängigkeit gewährleistet. Es ist daher empfehlenswert, sich vor allem auf die großen, objektiven Verbraucherorganisationen zu konzentrieren. Eine weitere Hürde: Nicht jeder Testvergleich ist auf die unterschiedlichen Verbrauchergruppen in der PKV zugeschnitten. Spitzentarife für Arbeitnehmer, Selbständige oder Beamte unterscheiden sich erheblich. Jede einzelne Zielgruppe geht schließlich mit anderen Ansprüchen auf die Suche nach einer PKV.
Test und Vergleiche im Bereich der PKV können für den einzelnen Verbraucher ein erheblicher Schritt in die richtige Richtung sein. Allerdings raten Experten dazu, diese Möglichkeit mit anderen Bausteinen zu kombinieren, um sich am Ende wirklich für den passenden PKV-Tarif zu entscheiden und nicht die falsche Wahl zu treffen.




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